Projekte

Laufende Projekte

Autonomie ist zum Schlüsselbegriff im Gesundheitswesen geworden - insbesondere für das Verhältnis zwischen Patient*innen sowie pflegebedürftigen Menschen und den Personen, die deren Versorgung gestalten und sicherstellen. Im Mittelpunkt einer autonomiefördernden Versorgung steht die vulnerable Person, die informierte Entscheidungen über ihre Gesundheit selbstbestimmt trifft. Doch Selbstbestimmung und Wahrnehmung von Autonomie können in unterschiedlichen Konstellationen in Gefahr geraten.  Der Forschungsschwerpunkt Autonomie im Gesundheitswesen befasst sich mit autonomiegefährdenden Situationen und Strukturen in gesundheitsbezogenen Versorgungskonstellationen.

Aktuell stehen dabei Fragen der Autonomie am Lebensende im Zentrum der Forschungsarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf der Autonomieförderung bei älteren, pflegebedürftigen Menschen im Setting der stationären Altenpflege und der Entwicklung eines bedarfs- und bedürfnisgerechten Konzepts für die Vorausplanung der medizinischen Behandlung und Versorgung am Lebensende. Das Konzept des Advance Care Plannings (ACP), das die Entscheidungsbildung einer einzelnen Person hinsichtlich ihrer Vorausplanung am Lebensende durch einen dialogischen und sich über eine längere Zeit erstreckenden Gesprächsprozess in unterschiedlichen Kontexten ermöglichen soll, bildet einen wesentlichen Bestandteil der Arbeiten. Dabei wird die grundsätzliche Frage gestellt, inwieweit Advance Care Planning eine adäquate Möglichkeit der Autonomieförderung von Menschen im Kontext der stationären Altenpflege werden.

 

Kontaktperson am IFAS: Prof. Dr. Tanja Henking LL.M., Prof. Dr. Silke Neuderth, Prof. Dr. Theresia Wintergerst, Esther Michaela Heizmann M.mel., Malte Klemmt M.A., Teresa Radovic M.A.

Kooperationsbeteiligte: Prof. Dr. med. Birgitt van Oorschot (Uniklinikum Würzburg) sowie diverse Kooperationspartner*innen aus der Region

Projektlaufzeit: 2018-2022

Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK Bayern)

Weitere Informationen gibt es auf der AuGe-Homepage

Verhaltensorientierte Arbeitssicherheit (Behavior Based Safety, BBS) gilt als die am besten untersuchte und wirksamste Methode zur Veränderung des Verhaltens im Bereich der Arbeitssicherheit. Die Forschung zu BBS soll in diesem Projekt auf den Bereich des arbeitssicheren Verhaltens von Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erweitert werden. Eine auf den einzelnen Rettungswachen umsetzbare Methode auf Grundlage der BBS-Prinzipien soll entwickelt werden, durch die die Arbeitssicherheit von Beschäftigten im Rettungsdienst dauerhaft verbessert wird. Das Projekt wird bei zwei Rettungswachen des DRK – Region Hannover e.V. durchgeführt und von der Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB) gefördert.

BBS ist eine Sammlung von Methoden auf Grundlage der angewandten Verhaltensanalyse. Sicheres Arbeitsverhalten soll gestärkt werden durch

  • die genaue Definition sicheren Verhaltens.
  • die direkte Beobachtung des Verhaltens am Arbeitsplatz.
  • verhaltensbezogenes positives und konstruktives Feedback.
  • das Setzen von verhaltensbezogenen Zielen.
  • den Einsatz von positiver Verstärkung.

BBS wird vor allem außerhalb Deutschlands in vielen Industriebetrieben erfolgreich eingesetzt, jedoch mangelt es an anwendungsbezogener Forschung im nicht-industriellen Bereichen. Die Tätigkeit von Rettungskräften ist riskant und führt immer wieder zu Unfällen oder Gesundheitsschäden. Oft spielt dabei das Verhalten der Rettungskräfte eine Rolle, z. B. beim falschen Heben und Tragen, bei dem Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung oder beim Infektionsschutz. Mit dem Projekt werden v. a. folgende Ziele verfolgt:

  • Analyse der Arbeitsbedingungen von Rettungskräften in Hinsicht auf begünstigende und erschwerende Faktoren für arbeitssicheres Verhalten
  • Übertragung des BBS-Methoden auf die Arbeit von Rettungssanitätern
  • Entwicklung einer auf Ebene der Rettungswachen umsetzbaren Intervention auf Basis von BBS zur Stärkung des arbeitssicheren Verhaltens
  • Unterstützung der UVB bei der Verbreitung dieser Intervention im Rahmen der Präventionsarbeit beim DRK

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Christoph Bördlein, Lisa Zeitler B.A.

Kooperationsbeteiligte: Jan Hetmeier, Antje Stöwesandt, Martin Kluth, Lutz Behrens und Verena Goltz (jeweils Unfallversicherung Bund und Bahn); Lars Weiß, Helge Vogt und Lars Weber (jeweils Deutsches Rotes Kreuz)

Projektlaufzeit: 2019-2021

Förderung: Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB)

Weitere Informationen auf der BBS-Homepage

Symptom Checker Apps (SCA) erlauben Anwender*innen via App Krankheitssymptome einzugeben, die mittels KI-basierter Algorithmen eine mögliche Diagnose ermitteln sowie eine Handlungsempfehlung auf dem Smartphone anzeigen. Im Projekt CHECK.APP werden grundlegende ethische, rechtliche und soziale Fragen, die solche Apps aufwerfen, untersucht. Die Studie findet in Zusammenarbeit mit Forscher*innen der Universität Tübingen sowie dem Universitätsklinikum Tübingen statt. Das Verbundprojekt ist Teil der Fördermaßnahme „Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) der Digitalisierung, von Big Data und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsforschung und -Versorgung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel dieser Maßnahme ist es, die Auswirkungen der neuen Technologien auf Wissenschaft und Gesellschaft zu untersuchen und auf einen gesellschaftlich akzeptierten und verantworteten Rahmen für ihren Einsatz hinzuwirken.

Das Teilprojekt Recht fokussiert in enger Zusammenarbeit mit dem Teilprojekt Ethik die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Interaktion zwischen Ärzt*innen und Patient*innen sowie auf das Verhalten und die eigene Wahrnehmung als Patient*in. Dabei werden auch mögliche Grenzverschiebungen in der Wahrnehmung von Krankheit und Gesundheit untersucht. Sie können nicht nur Auswirkungen auf die Versorgung und Steuerung von Patient*innen, sondern auch auf das Verhältnis von Ärzt*innen und Patient*innen haben. Dies berührt rechtliche Fragestellungen aus den Bereichen Patientenrechtegesetz, Haftungsrecht, Verbraucherschutz- sowie das Datenschutzrecht. Patientenautonomie einschließlich einer Datenautonomie stehen dabei im Vordergrund. Diese können durch SCA gefördert werden, sie können aber auch in Gefahr geraten, wenn hierdurch Körperbewusstsein, Vertrauen ins medizinische Versorgungssystem oder in einzelne Ärzt*innen geschwächt werden. Ebenso ist zu bedenken, dass die Nutzung von SCA Verantwortungszuschreibungen bedingen kann. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Teilbereichen sollen differenzierte Handlungsempfehlungen für Betroffene, Entwickler*innen und Entscheidungsträger*innen abgeleitet werden.

 

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Tanja Henking, LL.M. (Teilprojektleitung), Malte Klemmt M.A.

Kooperationsbeteiligte: Prof. Dr. Stefanie Joos (Gesamtprojektleitung), Prof. Dr. Monika A. Rieger, Dr. Roland Koch, Dr. Christine Preiser (jeweils Universitätsklinikum Tübingen); Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing, Prof. Dr. Hans-Joerg Ehni, Dr. Robert Ranisch, Regina Müller M.A.  (jeweils Universität Tübingen )

Projektlaufzeit: 2020 - 2023

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des BMBF 

Freiheitsentziehende Maßnahmen stellen einen massiven Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte einer Person dar und bedürfen daher einer besonderen Rechtfertigung. In unserem Forschungsprojekt untersuchen wir die Anwendung von FeM in Einrichtungen für volljährige Menschen mit Behinderungen. Diese Zielgruppe hat in bisherigen Untersuchungen kaum Beachtung gefunden hat. Die Erstellung des Gutachtens im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP Bayern) soll diese Forschungslücke schließen und dabei einen ersten Überblick über die Anwendung von Zwangsmaßnahmen in diesem Setting bieten. Dafür arbeiten wir mit unseren Projektpartner*innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Es wird u.a. der Frage nachgegangen, welche freiheitsentziehenden Maßnahmen wann, wie, wie oft und in welchen Situationen durchgeführt werden. Werden sie fach- und sachgerecht angewandt und auf welche Begründungen stützt sich die Anwendung? Außerdem untersuchen wir mögliche Alternativen. Gibt es bauliche oder personelle Besonderheiten, die die Vermeidung von FeM begünstigen? Wie wirken sich Alternativen auf Bewohnende und die Atmosphäre in der Einrichtung aus? Zur Beantwortung dieser Fragen nutzen wir einen Mixed-Methods Ansatz (u.a. Literaturanalyse, teilnehmende Beobachtungen, Fragebogenvollerhebungen).

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Tanja Henking LL.M., Malte Klemmt M.A.

Kooperationsbeteiligte: Thomas Schmitt-Schäfer (transfer - Unternehmen für soziale Innovation), Prof. Dr. Peter Brieger (kbo- Isar-Amper Klinikum)

Projektlaufzeit: 2020-2022

Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP Bayern)

Ein Großteil der Menschen, die an Demenz erkrankt sind, werden zuhause von Angehörigen gepflegt. Das Wohlbefinden der Pflegenden sowie der Gepflegten ist dabei ein zentrales Anliegen, um häusliche Pflege zu ermöglichen. HOMESIDE untersucht die Wirkung von einem musiktherapeutischen und einem lesetherapeutischen Angebot für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen. Dazu arbeiten wir mit unseren internationalen Partner*innen aus Australien, Großbritannien, Norwegen und Polen zusammen. Das Forschungsprojekt wird vom EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND) gefördert. In Deutschland wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt.

Die Studie richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Die pflegenden Angehörigen werden von ausgebildeten Fachkräften angeleitet und dabei unterstützt, Musik- oder Leseaktivitäten im Alltag in der häuslichen Pflege einzusetzen. Diese gemeinsamen Aktivitäten der pflegenden Angehörigen mit ihren betroffenen Angehörigen sollen dabei helfen, verhaltensbezogene und psychologische Symptome der Demenz (z.B. Unruhe oder Niedergeschlagenheit) zu regulieren, das Wohlbefinden beider zu verbessern und die Beziehung zu stärken. Darüber hinaus werden gesundheitsökonomische Analysen durchgeführt, um die Kosteneffizienz von den musik- und lesetherapeutischen Angeboten für die pflegenden Angehörigen und deren Umsetzung im Alltag im Vergleich zu der sonst üblichen Regelversorgung zu bestimmen. Die Ergebnisse zur Kosteneffektivität werden im Projekt weiterhin insbesondere in den Kontext der Gesundheits-, Sozial- und Pflegesysteme Deutschlands und Australiens gestellt. Insgesamt soll mit unserem Projekt die informelle, häusliche Pflege von Menschen mit Demenz unterstützt und erleichtert werden. Dabei werden auch neue Berufsfelder für Musik- und Lesetherapeuten evidenzbasiert entwickelt.

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Thomas Wosch (Projektleitung Deutschland), Prof. Dr. Sven Warnke (Teilprojekt Gesundheitsökonomie), Dr. Laura Blauth (Studienleitung), Carina Petrowitz (stellv. Studienleitung)

Kooperationsbeteiligte: Prof. Dr. Felicity Baker (Konsortiumsleitung Gesamtprojekt, The University of Melbourne), Dr. Imogen Clark (Projektleitung Australien, The University of Melbourne), Prof. Dr. Helen Odell-Miller, OBE (Projektleitung Großbritannien, Anglia Ruskin University), Prof. Dr. Karette Stensaeth (Projektleitung Norwegen, Norwegian Academy of Musik), Dr. Ania Bukowska (Projektleitung Polen, University of Physical Education, Krakow) und weitere regionale Partner*innen

Projektlaufzeit: 2019 - 2022

Förderung: EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Weitere Informationen auf der FHWS-Projektseite HOMESIDE sowie der internationalen Projektseite in englischer Sprache.

Mangelhaftes Wissen sowie falsche Vorstellungen über Vorsorgedokumente (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung) seitens der Health Professionals und Bürger*innen führen dazu, dass deren Potenzial nicht ausgeschöpft wird. In diesem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Drittmittelprojekts werden zunächst Art und Ausmaß dieser Wissensdefizite mittels eines Befragungsinstruments für verschiedene Berufsgruppen der Health Professionals und für Bürger*innen quantifiziert. Aufbauend auf den Ergebnissen der Befragung soll eine zielgruppenorientierte Informationsvermittlung in Form von Fortbildungsveranstaltungen entwickelt und evaluiert werden. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz zu Vorsorgedokumenten unter den Health Professionals und der Bevölkerung zu verbessern und damit einhergehend die Patientenautonomie zu fördern.

Mangelnde Informiertheit von Health Professionals (HP) in Bezug auf Vorsorgedokumente (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht) zeigt sich vornehmlich in Irrtümern über Art, Inhalt und Reichweite dieser Instrumente. Fehlvorstellungen (z.B. „Patientenverfügungen müssen notariell beurkundet sein.“) der HP wie auch der zu Beratenden tragen dazu bei, dass das Potenzial der Instrumente nicht ausgeschöpft wird. Ziel des Projekts ist es, Art und Ausmaß der Wissensdefizite zu quantifizieren und die Gesundheitskompetenz diesbezüglich über eine zielgruppengerechte Informationsvermittlung zu verbessern. Zielgruppen sind zum einen HP verschiedener Berufsgruppen und Settings, bei denen die Beratung zu Vorsorgeinstrumenten nicht primär Ausbildungsbestandteil ist, zum anderen die zu beratenden Personen. Aufbauend auf einer Befragung von HP und zu Beratenden werden für beide Zielgruppen Informationskonzepte-/Fortbildungsmodule (face-to-face und E-Learning) entwickelt und formativ evaluiert. Eine Disseminationsstrategie wird erarbeitet.  

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Tanja Henking, Prof. Dr. Silke Neuderth, Dr. Carolin Fleischmann

Kooperationsbeteiligte: Prof. Dr. Birgitt van Oorschot (Interdisziplinäres Zentrum Palliativmedizin, Universitätsklinikum Würzburg), Prof. Dr. Michael Schuler (HSG Bochum/JMU Würzburg, Klinische Epidemiologie), Gesundheitsregion Plus Stadt und Landkreis Würzburg, Zentrum Patientenschulung und Gesundheitsförderung e.V., Netzwerk Rehabilitationsforschung in Bayern

Projektlaufzeit: 2020 - 2023

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des BMG

Die Patientenautonomie nimmt im Gesundheitswesen eine Schlüsselrolle ein. Im Allgemeinen gilt, dass sie durch eine informierte Einwilligung erreicht wird. Aufgrund bestimmter Krankheiten kann die Fähigkeit, eine informierte Einwilligung anzugeben (Einwilligungsfähigkeit), beeinträchtigt oder nicht vorhanden sein. Im von der VW-Stiftung geförderten Projekt SMART untersuchen wir gemeinsam mit unseren Projektpartner*innen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der OTH Regensburg, ob und inwieweit durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) aktuelle Herausforderungen bei der Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit überwunden werden können und welche neuen ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen sich durch einen möglichen KI-Einsatz ergeben.

Trotz der zentralen Rolle, die die informierte Einwilligung im Gesundheitswesen einnimmt und einer Vielzahl verfügbarer standardisierter Beurteilungsinstrumente ist die tatsächliche Bewertung der Fähigkeit oft mit Problemen behaftet. Zum einen legen die Instrumente den Fokus auf kognitive und verbale Fähigkeiten der Patient*innen (emotionale werden eher vernachlässigt). Hinzu kommt, dass subjektive Faktoren des Arztes oder der Ärztin, der oder die die Bewertung übernimmt, beeinflussen können. Bislang gibt es im Bereich der KI keine Anstrengungen, um die Einschränkungen bei der Beurteilung der Einwilligungs- bzw. Entscheidungsfähigkeit der Patient*innen zu überwinden. In unserem Projekt untersuchen wir die Rolle, die KI in diesem Bereich einnehmen kann. Dazu bilden wir ein interdisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftler*innen, um die mit einer Beurteilung der Einwilligungsfähigkeit der Patient*innen verbundenen Schwächen und Einschränkungen herauszuarbeiten. Ergänzt werden die Arbeiten durch eine empirische Vorstudie mit Fokusgruppen. Auf Grundlagen dieser Ergebnisse gehen wir der Frage nach, ob und wie die Übertragung dieser Erkenntnisse in KI-Systeme technisch möglich und sozial, politisch, rechtlich und ethisch wünschenswert ist.

 

Kontaktpersonen am IFAS: Prof. Dr. Tanja Henking LL.M., Andrea Weber M.Sc.

Kooperationsbeteiligte: Prof. Dr. Heiner Fangerau, Vasilija Rolfes M.A., Uta Bittner M.A. (jeweils Universität Düsseldorf), Prof. Dr. Christoph Palm, Prof. Dr. Karsten Weber, Helene Gerhardts M.A., Linda Kokott M.A. (jeweils OTH Regensburg)

Projektlaufzeit: 2020-2021

Förderung: VW-Stiftung (Planning Grant)

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der VW-Stiftung